Grundlagen für diese Situation
Evakuierung: den Anweisungen der Behörden folgen
Wenn Behörden zur Evakuierung auffordern, ist sofortiges Handeln richtig – Verzögern bringt Menschen und Rettungskräfte in Gefahr. Notfallrucksack, Dokumente, Medikamente und Haustiere mitnehmen, vorgegebene Routen nutzen, Kontaktperson informieren und erst zurückkehren, wenn die Behörden es erlauben. Gute Vorbereitung macht aus Minuten genug Zeit.
Notfallrucksack (Evakuierungsgepäck) packen
Wer das Haus kurzfristig verlassen muss – wegen Hochwasser, Brand, Gasleck oder behördlicher Evakuierung –, hat oft nur Minuten. Ein vorbereiteter Notfallrucksack pro Person enthält das Nötigste für einige Tage: Dokumente, Medikamente, Wasser, Essen, Licht, Kleidung und Ladegerät. Er muss tragbar bleiben.
Notfallinformationen per Radio bei Katastrophen
Fallen Strom, Internet oder Mobilfunk aus, bleibt ein batteriebetriebenes oder Kurbelradio oft die verlässlichste Informationsquelle: Behörden geben Warnungen und Verhaltenshinweise über den Rundfunk heraus. Selbst funken darf man nur im Rahmen der jeweils geltenden Regeln – diese unterscheiden sich je nach Land.
Wichtige Dokumente und Kopien sichern
Nach Hochwasser, Brand oder Evakuierung braucht man Ausweise, Versicherungs- und Bankunterlagen, medizinische Informationen und Eigentumsnachweise. Eine wasserdicht verpackte Dokumentenmappe mit Kopien, die im Notfall griffbereit ist, und eine sicher verschlüsselte digitale Kopie erleichtern den Neuanfang erheblich.
