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Offizielle Warnungen

Wer warnt dich – und wie?

Wir machen keine eigenen Warnungen. Hier erfährst du, wo die echten Warnungen herkommen, was Sirenen und Farben bedeuten und welche Seiten du dir merken solltest.

KI-Bild: ein Handy, ein kleines Radio und eine gefaltete Karte auf dem Fensterbrett, draußen Regenwolken

Echte Warnungen kommen nur von Behörden und amtlichen Diensten. Diese Seite erklärt sie nur – bei Gefahr zählt immer, was die Behörde sagt.

Das Land wird nur in diesem Browser gespeichert. Es ist dieselbe Einstellung wie oben im Menü.

Warnungen aufs Handy

Bei großer Gefahr können Behörden eine Nachricht an alle Handys in einem Gebiet schicken. Das heißt Cell Broadcast. Dafür brauchst du keine App und musst dich nirgends anmelden.

  • In Österreich heißt der Cell Broadcast „AT-Alert“. Er ergänzt die Sirenen.
  • Die Meldungen stehen auch im Internet – praktisch, wenn du nachlesen willst.

Wichtig: Wenn eine Warnung kommt, lies sie ganz. Und mach den Ton nicht einfach aus.

Mehr dazu bei uns: Warnungen aufs Handy: Cell Broadcast und Warn-Apps einrichten →

Sirenensignale

Eine Sirene sagt dir: Achtung, informier dich! Was genau los ist, erfährst du dann im Radio, im Fernsehen, im Internet oder in der Warn-App.

So klingen die Zivilschutz-Signale in Österreich:

  • Warnung3 Minuten · gleichbleibend

    3 Minuten lang ein gleichbleibender Dauerton. Eine Gefahr kommt näher.

    Schalte Radio oder Fernseher (ORF) ein oder schau ins Internet und tu, was dort steht.

  • Alarm1 Minute · auf und ab

    1 Minute lang ein Heulton, der auf- und abschwillt. Die Gefahr ist da.

    Geh sofort in ein schützendes Gebäude und folge den Durchsagen in Radio, Fernsehen oder Internet.

  • Entwarnung1 Minute · gleichbleibend

    1 Minute lang ein gleichbleibender Dauerton. Die Gefahr ist vorbei.

    Achte weiter auf Hinweise in Radio, Fernsehen oder Internet.

Das Bild zeigt, wie der Ton verläuft: Die Linie geht hoch und runter, wenn der Ton höher und tiefer wird.

Keine Gefahr – das sind Tests oder die Feuerwehr:

  • Sirenenprobe: jeden Samstag um 12 Uhr, kurz (15 Sekunden). In Wien gibt es keine wöchentliche Probe.
  • Feuerwehr-Signal: dreimal 15 Sekunden. Damit wird die Feuerwehr gerufen – es ist keine Warnung für dich.
  • Zivilschutz-Probealarm: jedes Jahr am ersten Samstag im Oktober zwischen 12 und 13 Uhr in ganz Österreich. Dann hörst du alle Signale – es ist keine Gefahr.

Mehr dazu bei uns: Warnsignale und Sirenen verstehen und richtig reagieren →

Wetter und Unwetter

Wetterdienste warnen vor Sturm, Gewitter, Starkregen, Schnee, Glätte oder Hitze. Die Farbe zeigt, wie gefährlich es wird.

GeoSphere Austria zeigt auf der Warnkarte diese Farben:

  • Grün – keine Warnung
  • Gelb – Warnung
  • Orange – höhere Warnstufe
  • Rot – höchste Warnstufe

Je näher an Rot, desto gefährlicher. Was genau zu tun ist, steht in jeder Warnung selbst.

Lawinen

In den Bergen sagt der Lawinenbericht, wie groß die Lawinengefahr ist. Die Stufe gilt für eine ganze Region, nicht für einen einzelnen Hang.

Die europäische Lawinen-Gefahrenskala:

12345ab 3: Wissen nötig
  1. 1 · geringDie Schneedecke hält meist gut. Eine Lawine löst sich höchstens an einzelnen, extrem steilen Stellen.
  2. 2 · mäßigAn manchen Steilhängen kann sich eine Lawine lösen, vor allem wenn viel Gewicht darauf kommt, z. B. eine Gruppe.
  3. 3 · erheblichGefährlich: An vielen Steilhängen kann schon ein einzelner Mensch eine Lawine auslösen.
  4. 4 · großSehr gefährlich: An vielen Steilhängen löst schon wenig Gewicht eine Lawine aus. Auch große Lawinen gehen von selbst ab.
  5. 5 · sehr großAusnahmezustand: Viele sehr große Lawinen gehen von selbst ab, auch in nur mäßig steilem Gelände.

Ab Stufe 3 braucht man viel Wissen, um das richtige Gelände zu wählen. Ohne Ausbildung bleib auf offenen, gesicherten Pisten.

Was tun? Unsere Lage-Hilfe: Ich bin im Winter unterwegs und es herrscht Lawinengefahr →

Hochwasser und Pegel

Pegel

Bei Hochwasser steigt das Wasser in Bächen und Flüssen. An Messstellen, den Pegeln, wird gemessen, wie hoch das Wasser steht. So sieht man früh, ob es gefährlich wird.

In Österreich haben die Bundesländer eigene Hochwasser-Seiten. Messwerte aus ganz Österreich findest du bei eHYD.

Was tun? Unsere Lage-Hilfe: Für unsere Gegend gibt es eine Hochwasserwarnung →

So liest du eine Warnung

Eine gute Warnung beantwortet vier Fragen:

  1. 1Was? Welche Gefahr – zum Beispiel Sturm, Hochwasser, Feuer.
  2. 2Wo? Welcher Ort, welcher Bezirk, welches Gebiet.
  3. 3Wann bis wann? Ab wann es gilt und wie lange.
  4. 4Was tun? Was du jetzt machen sollst, Schritt für Schritt.
Beispiel – keine echte Warnung
Was?
Unwetter mit Sturm und Starkregen
Wo?
Für: deinen Ort und Umgebung
Wann bis wann?
Heute 16 Uhr bis morgen 6 Uhr
Was tun?
Bleib drinnen. Sichere lose Dinge. Meide Keller und Unterführungen.