Grundlagen für diese Situation
Abstand zu Wildtieren und Verhalten bei Begegnungen
Die meisten gefährlichen Begegnungen mit Wildtieren entstehen, weil Menschen zu nah herangehen, Tiere überraschen oder füttern. Abstand halten, Tiere nicht bedrängen, Hunde anleinen und in unübersichtlichem Gelände auf sich aufmerksam machen beugt vor. Wie man sich bei einer Begegnung mit großen Tieren wie Bären, Elchen oder Wildschweinen verhält, hängt von Art und Region ab – maßgeblich sind die Hinweise der örtlichen Park- oder Wildtierbehörde.
STOP: in Sekunden vom Schreck zum nächsten Schritt
Wenn Angst oder Panik hochkommen und keine unmittelbare Gefahr zum sofortigen Handeln zwingt, hilft eine kurze, feste Abfolge: Stehenbleiben, langsam ausatmen und im Hier und Jetzt ankommen, Denken, Beobachten, den nächsten kleinen Schritt planen. Die Abfolge ist an die bekannte STOP-Regel für Verirrte angelehnt und lässt sich überall anwenden.
Lebensmittel sicher vor Wildtieren lagern
Essen, Müll und duftende Dinge wie Zahnpasta oder Sonnencreme locken Tiere an – von Mäusen und Füchsen bis zu Bären. Wer sie unerreichbar und abseits des Schlafplatzes lagert, schützt sich selbst, seine Vorräte und die Tiere: Ein Tier, das einmal Nahrung bei Menschen gefunden hat, kommt wieder und muss im schlimmsten Fall getötet werden. In manchen Gebieten sind bestimmte Behälter vorgeschrieben.
