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Notruf außerhalb der Mobilfunkabdeckung: PLB, Satellitenmessenger, Seefunk und Smartphone

Welches Notrufmittel passt für Touren ohne Mobilfunkabdeckung?

Persönliche Notfunkbake (PLB), Satellitenmessenger, UKW-Seefunk und das Smartphone im Vergleich – für die Planung von Touren in abgelegene Gebiete oder aufs Wasser. Reichweiten, Alarmierungszeiten und Genauigkeiten werden bewusst nicht angegeben. Registrierungs-, Lizenz- und Zulassungsregeln sind von Land zu Land verschieden – lokale Regeln prüfen.

Ausgangslage
Legende
Methoden zum direkten Vergleich auswählenMethodeAlarmiert ohne MobilfunknetzZwei-Wege-KommunikationOhne Abo und ohne LizenzAn Land vorgesehenFür den Notfall gebaut
Persönliche Notfunkbake (PLB): Funktion, Registrierung, AuslösenJaNeinTeilweiseJaJa
Satelliten-Messenger und Satelliten-SOS am TelefonJaJaNeinJaTeilweise
Seefunk (UKW): Notruf mit MAYDAY – GrundlagenJaJaNeinNeinTeilweise
Das Handy als Signalmittel: Licht, Bildschirm, Ton, NotruffunktionAbhängigAbhängigJaJaNein

Legende:● Ja◐ Teilweise◇ Abhängig○ Nein* = Anmerkung vorhanden

Persönliche Notfunkbake (PLB): Funktion, Registrierung, Auslösen

Aufwand:
Gering; registrieren
Benötigt:
Registrierte PLB, freie Sicht zum Himmel
  • Alarmiert ohne MobilfunknetzJa

    Über ein internationales Satellitensystem für Suche und Rettung.

  • Zwei-Wege-KommunikationNein

    Nur Alarmierung, keine Rückmeldung.

  • Ohne Abo und ohne LizenzTeilweise

    Meist ohne laufende Kosten, aber Registrierungspflichten je nach Land.

  • An Land vorgesehenJa
  • Für den Notfall gebautJa

    Akku begrenzt und meist nicht selbst tauschbar.

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Satelliten-Messenger und Satelliten-SOS am Telefon

Aufwand:
Gering bis mittel
Benötigt:
Gerät mit aktivem Abo, geladener Akku, freie Sicht zum Himmel
  • Alarmiert ohne MobilfunknetzJa

    Über kommerzielle Satellitennetze; Nachrichten können Minuten dauern.

  • Zwei-Wege-KommunikationJa

    Die Notrufzentrale kann nachfragen.

  • Ohne Abo und ohne LizenzNein

    Ohne aktives Abo funktioniert SOS möglicherweise nicht – vor jeder Tour prüfen.

  • An Land vorgesehenJa
  • Für den Notfall gebautTeilweise

    Akku muss geladen sein.

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Seefunk (UKW): Notruf mit MAYDAY – Grundlagen

Aufwand:
Mittel; Ausbildung
Benötigt:
UKW-Seefunkgerät, idealerweise mit DSC; in vielen Ländern Funkzeugnis und Lizenz
  • Alarmiert ohne MobilfunknetzJa

    Reichweite auf Sichtlinie begrenzt.

  • Zwei-Wege-KommunikationJa

    Erreicht Rettungsdienste und Schiffe in der Nähe zugleich.

  • Ohne Abo und ohne LizenzNein

    Funkzeugnis und Lizenz in vielen Ländern; im echten Notfall darf in der Regel jeder einen Notruf senden.

  • An Land vorgesehenNein

    Für den Seefunk gedacht – lokale Regeln prüfen.

  • Für den Notfall gebautTeilweise

    Handfunkgeräte haben begrenzte Leistung und Akkulaufzeit.

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Das Handy als Signalmittel: Licht, Bildschirm, Ton, Notruffunktion

Aufwand:
Gering
Benötigt:
Geladenes Smartphone, Powerbank
  • Alarmiert ohne MobilfunknetzAbhängig

    Ohne Netz bleiben Licht, Bildschirm und Ton; manche Geräte bieten in bestimmten Ländern Satelliten-SOS.

  • Zwei-Wege-KommunikationAbhängig

    Nur mit Netz oder mit Satellitenfunktion.

  • Ohne Abo und ohne LizenzJa
  • An Land vorgesehenJa
  • Für den Notfall gebautNein

    Empfindlich gegen Kälte und Nässe; Akku wird für vieles gebraucht.

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