Grundlagen für diese Situation
Tsunami: natürliche Warnzeichen und sofort nach oben
Ein Tsunami kann eine Küste erreichen, bevor eine offizielle Warnung eintrifft. Natürliche Warnzeichen sind ein starkes oder langes Erdbeben an der Küste, ein plötzliches Zurückweichen oder Ansteigen des Meeres und ein lautes Grollen vom Meer. Dann sofort ins Landesinnere oder auf höheres Gelände – nicht warten, nicht schauen – und erst nach offizieller Entwarnung zurück.
Warnsignale und Sirenen verstehen und richtig reagieren
Sirenen, Warn-Apps, Cell Broadcast, Radio und Lautsprecherdurchsagen ergänzen sich. Eine Sirene sagt meist nur: „Achtung – informiere dich.“ Wer die örtlichen Signale kennt, weiß, was zu tun ist: hineingehen, Fenster schließen, Radio oder Warn-App einschalten und den Anweisungen folgen. Signale und Kanäle unterscheiden sich von Land zu Land – örtlich prüfen.
Naturkatastrophe im Ausland: örtlichen Behörden folgen, Lebenszeichen geben
Erdbeben, Wirbelsturm, Überschwemmung oder Waldbrand am Urlaubsort: Zuerst gelten die Anweisungen der örtlichen Behörden, des Hotels oder Reiseveranstalters – Warnungen, Evakuierungen, Schutzräume. Dann ein kurzes Lebenszeichen an Angehörige, Kontakt mit der eigenen Auslandsvertretung, wenn Hilfe gebraucht wird, und Versicherer informieren. Nicht auf eigene Faust zu Katastrophenorten fahren.
