Grundlagen für diese Situation
Reisehinweise lesen und beim Außenministerium registrieren
Viele Länder bieten ihren Staatsangehörigen an, sich vor oder während einer Auslandsreise freiwillig zu registrieren. Bei Naturkatastrophen, Unruhen oder Evakuierungen kann die Auslandsvertretung Registrierte dann gezielt informieren und erreichen. Zusammen mit den offiziellen Reise- und Sicherheitshinweisen ist das eine der einfachsten Vorsorgemaßnahmen.
Naturkatastrophe im Ausland: örtlichen Behörden folgen, Lebenszeichen geben
Erdbeben, Wirbelsturm, Überschwemmung oder Waldbrand am Urlaubsort: Zuerst gelten die Anweisungen der örtlichen Behörden, des Hotels oder Reiseveranstalters – Warnungen, Evakuierungen, Schutzräume. Dann ein kurzes Lebenszeichen an Angehörige, Kontakt mit der eigenen Auslandsvertretung, wenn Hilfe gebraucht wird, und Versicherer informieren. Nicht auf eigene Faust zu Katastrophenorten fahren.
Reisedokumente prüfen und Kopien sichern
Ein verlorener oder abgelaufener Pass kann eine Reise beenden, bevor sie beginnt – oder im Ausland viel Zeit kosten. Wer Gültigkeit und Einreisebestimmungen rechtzeitig prüft, Kopien getrennt von den Originalen aufbewahrt und wichtige Nummern auf Papier dabeihat, kann Verlust oder Diebstahl deutlich schneller klären.
Gerüchte und Falschinformationen in Krisen erkennen
In Krisen verbreiten sich Gerüchte schnell, weil Informationen fehlen und Angst groß ist. Falsche Meldungen können zu gefährlichen Entscheidungen führen, etwa falschen Evakuierungswegen oder Hamsterkäufen. Wer offizielle Quellen kennt, Meldungen prüft und nichts ungeprüft weiterleitet, schützt sich und andere.
