Grundlagen für diese Situation
Kohlenmonoxid: warum es so gefährlich ist
Kohlenmonoxid (CO) entsteht, wenn Brennstoff unvollständig verbrennt. Es ist farb-, geruch- und geschmacklos und bindet sich viel stärker an den roten Blutfarbstoff als Sauerstoff. Dadurch erstickt der Körper von innen, oft ohne dass Betroffene es merken. Schutz: Verbrennung nie in geschlossenen Räumen, CO-Melder, bei Verdacht sofort an die frische Luft und Notruf.
Kohlenmonoxid in Zelt und Unterkunft
Kocher, Grills, Generatoren, Holzkohle und Feuer erzeugen Kohlenmonoxid (CO) – ein Gas, das man weder sehen, riechen noch schmecken kann. In Zelten, Unterkünften und geschlossenen Räumen kann es sich unbemerkt zu tödlichen Konzentrationen anreichern. Diese Geräte deshalb nie in solchen Räumen betreiben.
Notruf absetzen: was sagen, wie erreichbar bleiben
Ein guter Notruf ist kurz, ruhig und strukturiert: Wo ist es passiert, was ist passiert, wie viele Betroffene, welche Verletzungen oder Gefahren – und dann auf Rückfragen warten. Die lokale Notrufnummer ist in der EU die 112. Nach dem Anruf erreichbar bleiben und Akku schonen.
Notheizung planen – sicher statt improvisiert
Wer für einen längeren Heizungsausfall vorsorgen will, plant vorher: Welche Wärmequelle ist für Innenräume zugelassen, fachgerecht installiert und geprüft? Kaminöfen brauchen einen geprüften Schornstein, Heizgeräte einen Kohlenmonoxidmelder und Abstand zu Brennbarem. Grills, Campingkocher, Terrassenheizer und Generatoren gehören nie in Innenräume.
