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Technik

Fischreuse und Steinwehr (Notfallwissen)

Eine Reuse arbeitet mit einem Trichter: Fische schwimmen leicht hinein, finden aber schwer wieder hinaus. Im Notfall lässt sie sich aus einer Plastikflasche oder aus Weidenruten bauen; in flachen Bächen und an der Küste leiten Steinwälle Fische in einen kleinen Pferch. Das ist reines Notfallwissen: In Österreich und Deutschland sind Reusen und Wehre ohne Berechtigung verboten. Fallen werden oft kontrolliert, Beifang wird freigelassen, und danach wird alles vollständig abgebaut.

Schwierigkeit
Grundkenntnisse
Aufwand
Flaschenreuse 20 Minuten; Steinwehr 1–3 Stunden
Risikostufe
Nur mit Fachanleitung
KI-Feldstudie zum Thema „Fischreuse und Steinwehr (Notfallwissen)“
Stimmungsbild, keine Anleitung. Maßgeblich sind Text und Schritte.
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Einfach erklärt

Eine Fischreuse ist wie ein Labyrinth mit einem besonders schlauen Eingang. Der Eingang ist ein Trichter: außen weit, innen eng. Ein Fisch schwimmt leicht hinein, aber von innen findet er das kleine Loch kaum wieder. Du kannst so eine Reuse im Notfall aus einer Plastikflasche bauen, indem du den oberen Teil abschneidest und umgedreht hineinsteckst.

In einem flachen Bach kann man aus Steinen zwei schräge Mauern legen, die wie ein V zu einem kleinen Steinbecken führen. An der Küste baut man bei Ebbe eine niedrige Steinmauer, über die bei Flut Fische schwimmen. Wenn das Wasser wieder sinkt, bleiben manche im Becken zurück.

Das alles ist nur für echte Notfälle, wenn jemand in Lebensgefahr ist. Sonst ist es verboten, weil Fallen viel zu viele Tiere fangen können. Wer im Notfall eine Falle baut, schaut morgens und abends nach, lässt andere Tiere sofort frei und baut danach alles wieder ab.

Wie es funktioniert

Fische schwimmen nicht ziellos umher. Sie folgen Ufern, Kanten, Pflanzenrändern und der Strömung und suchen dabei Futter und Deckung. Eine Reuse nutzt das: Ein Trichter oder zwei schräge Wände lenken Fische zu einer engen Öffnung. Dahinter liegt ein geschlossener Raum, in dem die Öffnung von innen schwer zu finden ist, weil sie wie ein Teil der Wand wirkt.

Bei der Flaschenreuse ist der Trichter das umgedrehte Oberteil der Flasche. Ein wenig Köder im Inneren lockt kleine Fische an, sie schwimmen durch den Flaschenhals hinein und suchen dann an den Wänden nach einem Ausgang. Kleine Löcher in der Flasche lassen Wasser und Geruch des Köders durchströmen.

Die Gezeiten-Steinfalle arbeitet mit dem Wasserstand statt mit einem Trichter. Bei Flut liegt die niedrige Mauer unter Wasser, Fische schwimmen in Ufernähe darüber hinweg. Bei Ebbe fällt das Wasser, und Fische, die zu spät umkehren, bleiben im Becken hinter der Mauer zurück.

Worauf es ankommt

Der Ort ist wichtiger als die Bauweise. Eine Reuse gehört in ruhiges, flaches Wasser nahe am Ufer, wo kleine Fische ohnehin unterwegs sind: an Pflanzenränder, in kleine Buchten, an Stellen mit langsamem Wasser. Sie muss am Grund liegen, beschwert sein und mit einer Schnur am Ufer gesichert werden, damit die Strömung sie nicht davonträgt.

Beim Steinwehr in einem Bach zeigt die weite Seite des V flussabwärts, und an der engen Spitze führt eine handbreite Öffnung in den Pferch. Der Pferch muss rundherum geschlossen sein und die Steine dicht genug liegen. Entscheidend ist, dass nie der ganze Bach versperrt wird: Neben dem Wehr bleibt immer genug Durchgang für Wasser und Fische.

Eine Falle ist nur so gut wie ihre Kontrolle. Morgens und abends nachschauen ist das Minimum. Bei jeder Kontrolle entscheidest du sofort: Jungfische, Krebse, Frösche, geschützte oder unbekannte Arten kommen sofort frei; ein Fisch, den du brauchst, wird sofort betäubt und getötet.

Sicherheit: darauf musst du achten

Rechtlich ist die Lage klar: In Österreich und Deutschland sind Reusen, Wehre und Fischfallen ohne besondere fischereirechtliche Berechtigung verboten, auch für Angler mit Fischerkarte. Nur echte Lebensgefahr ohne erreichbare Hilfe kann sie rechtfertigen. Wer Hilfe erreichen kann, baut keine Falle.

Die größte Gefahr für dich ist das Wasser. Kaltes Wasser lässt Hände und Füße schnell gefühllos werden, nasse Steine sind glatt, und Strömung kann umwerfen. Baue nur in knöcheltiefem, ruhigem Wasser, nie allein in Strömung und nie, wenn der Pegel steigt oder Unwetter droht. An der Küste kann die Flut den Rückweg abschneiden – kenne den Gezeitenkalender und achte ständig auf das Wasser.

Eine vergessene Falle tötet weiter, ohne dass jemand davon etwas hat. Deshalb wird jede Reuse und jede Steinmauer nach der Notlage vollständig abgebaut: Steine zurück, Flaschen und Schnüre mitnehmen, Ruten verteilen. Fallen, die Menschen verletzen könnten, und Gift sind in jedem Fall tabu.

Wann es sinnvoll ist – und wann nicht

Sinnvoll ist eine Reuse nur in einer länger dauernden echten Notlage, wenn du an einem festen Ort bleibst, Wasser, Wärme und Schutz schon gesichert sind und du die Falle regelmäßig kontrollieren kannst. Dann arbeitet sie, während du dich um andere Aufgaben kümmerst.

In allen anderen Fällen ist sie fehl am Platz: bei einer kurzen Notlage, wenn Hilfe erreichbar ist, in Naturschutzgebieten und Laichgewässern, in schnellem oder kaltem Wasser und wenn du weiterziehen musst. Realistisch liefert eine Flaschenreuse ohnehin nur sehr kleine Fische – sie ersetzt keine Rettung.

Gut zu wissen

Steinwehre und Reusen gehören zu den ältesten Fischfangmethoden. An vielen Küsten der Welt findet man Reste alter Gezeiten-Steinfallen, und geflochtene Reusen aus Weidenruten wurden in Europa über Jahrhunderte von Berufsfischern verwendet. Gerade weil diese Methoden so wirksam sein können, sind sie heute streng geregelt.

Das Wissen über Reusen hilft auch, die Regeln zu verstehen: Wer einmal gesehen hat, wie eine Falle ohne Aufsicht weiterfängt, versteht, warum Angler nur mit der Angel fischen dürfen und warum Beifang und Kontrolle so wichtig sind.

Schritt für Schritt

Fischreuse und Steinwehr (Notfallwissen)

Schritt 1 von 8

Notlage ehrlich prüfen

Eine Reuse baust du nur, wenn du wirklich in Lebensgefahr bist, länger an einem Ort festsitzt und Notruf, Wasser, Wärme und Schutz erledigt sind. Ein Mensch kommt ohne Essen viel länger aus als ohne Wasser. Ist Hilfe in Sicht oder erreichbar, baust du keine Falle.

Fischreuse und Steinwehr (Notfallwissen) – Schritt 1 von 8Notlage ehrlich prüfen. Eine Reuse baust du nur, wenn du wirklich in Lebensgefahr bist, länger an einem Ort festsitzt und Notruf, Wasser, Wärme und Schutz erledigt sind. Ein Mensch kommt ohne Essen viel länger aus als ohne Wasser. Ist Hilfe in Sicht oder erreichbar, baust du keine Falle.
Schritt 1 von 8

Schritt 1 von 8

Notlage ehrlich prüfen

Eine Reuse baust du nur, wenn du wirklich in Lebensgefahr bist, länger an einem Ort festsitzt und Notruf, Wasser, Wärme und Schutz erledigt sind. Ein Mensch kommt ohne Essen viel länger aus als ohne Wasser. Ist Hilfe in Sicht oder erreichbar, baust du keine Falle.

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    Notlage ehrlich prüfen

    Eine Reuse baust du nur, wenn du wirklich in Lebensgefahr bist, länger an einem Ort festsitzt und Notruf, Wasser, Wärme und Schutz erledigt sind. Ein Mensch kommt ohne Essen viel länger aus als ohne Wasser. Ist Hilfe in Sicht oder erreichbar, baust du keine Falle.

  2. 2

    Flaschenreuse schneiden

    Schneide bei einer 1,5–2-Liter-Flasche das obere Drittel dort ab, wo die Schulter in den geraden Teil übergeht. Nimm den Deckel ab, dreh das Oberteil um und steck es als Trichter in die Flasche. Befestige es mit Schnur durch kleine Löcher am Rand und stich einige kleine Löcher in die Flasche, damit Wasser hindurchfließt.

  3. 3

    Reuse auslegen

    Gib etwas Köder hinein, zum Beispiel Würmer oder Insekten. Beschwere die Flasche mit einem Stein, damit sie am Grund liegt, und leg sie in ruhiges, flaches Wasser nah am Ufer, die Öffnung quer oder flussabwärts. Binde sie mit einer Schnur an einem Ast oder Stein am Ufer fest. Eine Flaschenreuse fängt nur sehr kleine Fische.

  4. 4

    Reuse aus Weidenruten

    Größer wird eine Trichterreuse aus biegsamen Ruten: Ein Ring aus Ruten bildet die Öffnung, daran werden lange Ruten zu einem Korb gebunden, der hinten zusammenläuft. Ein zweiter, kleinerer Trichter aus kurzen Ruten zeigt nach innen. Die Lücken müssen schmaler sein als die Fische. Ruten nur von Weiden schneiden, wo der Grundeigentümer es erlaubt.

  5. 5

    Steinwehr im flachen Bach

    Such eine knöcheltiefe, ruhige Stelle. Leg aus Steinen zwei Wälle, die wie ein V zusammenlaufen, mit der weiten Seite flussabwärts. An der Spitze bleibt eine handbreite Öffnung, die in einen kleinen, rundum geschlossenen Steinpferch führt. Sperre nie den ganzen Bach ab – Fische und Wasser müssen daneben weiter durchkommen.

  6. 6

    Gezeiten-Steinfalle an der Küste

    An flachen, steinigen Küsten mit Gezeiten wird bei Ebbe ein halbrunder, niedriger Steinwall im Flachwasser gelegt, offen zum Land hin. Bei Flut schwimmen Fische darüber, bei Niedrigwasser bleiben manche im Becken zurück. Den Gezeitenkalender kennen und nie vom auflaufenden Wasser überraschen lassen.

  7. 7

    Oft kontrollieren

    Kontrolliere jede Falle mindestens morgens und abends. Beifang wie Jungfische, Krebse, Frösche oder Arten, die du nicht kennst, lässt du sofort vorsichtig frei. Einen Fisch, den du behältst, betäubst du sofort mit einem Schlag auf den Hinterkopf und tötest ihn mit einem Herzstich oder Kiemenschnitt.

  8. 8

    Alles vollständig abbauen

    Sobald die Notlage vorbei ist oder du weiterziehst, baust du jede Reuse und jeden Wall vollständig ab: Steine zurück an ihren Platz, Flaschen, Schnüre und Ruten mitnehmen. Eine vergessene Falle tötet weiter, und ein Wehr verändert den Bach.

Die Animation ist eine schematische Zeichnung der Schritte oben und wird wie alle Inhalte noch fachlich geprüft.

Häufige Fehler

  • Eine Falle bauen, obwohl Hilfe erreichbar ist
  • Den ganzen Bach absperren
  • Die Falle tagelang nicht kontrollieren
  • In Strömung oder kaltem Wasser waten
  • Beifang mitnehmen oder sterben lassen
  • Flaschen und Schnüre am Wasser zurücklassen

Kurzüberblick

Material

  • PET-Flasche (klar, max. 2 Liter)

    1,5–2 Liter

    Nicht erhitzen oder ins Feuer stellen.

  • Messer (feststehend oder feststellbar)

    Vom Körper weg schneiden.

    Regeln zum Mitführen von Messern unterscheiden sich je nach Region – örtliche Regeln prüfen.

  • Dünne Schnur

    Geringe Bruchlast – nur für leichte Lasten.

Geeignet für

  • Längere Notlage an einem festen Ort mit Bach, See oder Küste
  • Wenn Angeln mit der Handleine nicht möglich ist
  • Verstehen, warum Reusen verboten sind

Ungeeignet für

  • Jede Situation ohne echte Lebensgefahr
  • Schnelle, tiefe oder kalte Gewässer, in die man waten müsste
  • Naturschutzgebiete und Laichgewässer
  • Wenn du die Falle nicht regelmäßig kontrollieren kannst

Voraussetzungen

  • Echte Lebensgefahr ohne erreichbare Hilfe
  • Wasser, Wärme und Schutz sind bereits gesichert
  • Sicherer Umgang mit kaltem, flachem Wasser

Sicherheit

  • Eine Falle fängt alles, was hineinschwimmt: Jungfische, geschützte Arten, Krebse, Amphibien. Mindestens morgens und abends kontrollieren, Beifang sofort freilassen, gefangene Fische sofort betäuben und töten. Nach der Notlage alles vollständig abbauen.

So funktioniert es

Fische folgen Ufern, Kanten und Strömungen. Ein Trichter oder zwei schräge Steinwälle lenken sie zu einer engen Öffnung, hinter der sie in einem geschlossenen Raum landen. Von innen sieht die enge Öffnung wie eine Wand aus, deshalb finden die meisten Fische nicht zurück. An der Küste übernimmt die Ebbe diese Aufgabe: Fische, die bei Flut über einen Steinwall schwimmen, bleiben bei Niedrigwasser im Becken zurück.

Vorteile

  • Arbeitet, während du andere Dinge erledigst
  • Flaschenreuse ist schnell gebaut
  • Kein Haken, kein Köder am Haken nötig

Nachteile

  • Ohne Berechtigung verboten
  • Fängt Beifang und geschützte Arten
  • Erfolg ist unsicher
  • Bau im Wasser ist kalt und rutschig

Hintergrundwissen

Fachlicher Hintergrund

Steinwehre und Reusen gehören zu den ältesten Fischfangmethoden; Reste von Gezeiten-Steinfallen findet man an vielen Küsten der Welt. Das Überlebenshandbuch der US-Armee (FM 3-05.70) beschreibt Trichterreusen, Steinpferche in Bächen und Gezeitenfallen an der Küste.

Gerade weil diese Methoden so wirksam sein können und ohne Aufsicht weiterfangen, sind sie Fischern mit besonderer Berechtigung vorbehalten. In den Fischereigesetzen der Länder sind sie für Angler ausdrücklich verboten.

Varianten

Natürlicher Tümpel
Bei sinkendem Wasserstand bleiben Fische manchmal in abgetrennten Tümpeln zurück. Auch hier gilt: nur im echten Notfall, nur aus sicherem, flachem Wasser und nur so viel wie nötig.

Häufige Fehler

  • Eine Falle bauen, obwohl Hilfe erreichbar ist
  • Den ganzen Bach absperren
  • Die Falle tagelang nicht kontrollieren
  • In Strömung oder kaltem Wasser waten
  • Beifang mitnehmen oder sterben lassen
  • Flaschen und Schnüre am Wasser zurücklassen

Grenzen und Risiken

  • Keine Anleitung für Netze oder größere Fanganlagen
  • Keine Fischbestimmung
  • Keine Gezeitenberechnung – dafür den örtlichen Gezeitenkalender nutzen

Materialalternativen

Abgeleitet aus Materialeigenschaften: Ein Ersatz muss alle relevanten Eigenschaften besitzen. Hinweise zum Ersatzmaterial beachten.

Dünne Schnur
Seil (Unbekannte oder beschädigte Seile nie für lebenssichernde Zwecke verwenden.), Paracord (Kein Kletter- oder Sicherungsseil.), Reepschnur (Für lebenssichernde Zwecke nur zertifizierte Schnur nach Ausbildung verwenden.), Band (Schlauchband) (Geknotete Bandschlingen vor jeder Verwendung prüfen.), Jute- oder Sisalschnur (gekauft) (Geringe Festigkeit, nimmt Wasser auf und verrottet – nur für leichte Lasten und Übung.), Baumgurte (Nur innerhalb der Herstellerangaben belasten.), Monofile Angelschnur (Schnurreste nie liegen lassen: Vögel und andere Tiere verfangen sich darin und sterben qualvoll. Reste aufwickeln und mitnehmen.), Dünner, weicher Draht (Messing- oder verzinkter Stahldraht) (Drahtenden sind spitz – beim Biegen Augen und Finger schützen), Abschleppseil oder Abschleppstange (Nur an den vom Hersteller vorgesehenen Abschleppösen befestigen; unter Last niemals daneben stehen.)

Ergebnisse stammen ausschließlich aus strukturierten Einträgen. Es werden keine improvisierten Anleitungen erzeugt.

Quellen

  1. [1]

    Headquarters, Department of the Army (USA) (2002): FM 3-05.70 Survival

    Trichterreusen, Steinpferche in Bächen und Gezeitenfallen an der Küste

  2. [2]

    Land Niederösterreich – Rechtsinformationssystem des Bundes (RIS), Landesrecht (2001): NÖ Fischereigesetz 2001

    Fischfang nur mit Berechtigung; Fanggeräte sind gesetzlich geregelt

  3. [3]

    Freistaat Bayern – Bayerische Staatskanzlei (gesetze-bayern.de) (2008): Fischereigesetz für Bayern (BayFiG)

    Fischfang nur mit Fischereischein und Erlaubnis des Fischereiberechtigten

  4. [4]

    Bundesrepublik Deutschland – Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de) (2006): Tierschutzgesetz (TierSchG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 18. Mai 2006

    Schutz der Wirbeltiere vor vermeidbaren Schmerzen und Leiden

  5. [5]

    U.S. National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) – National Ocean Service: Tides and Water Levels (NOAA Ocean Service Education tutorial)

    Gezeiten und Wasserstände

Rev. 1 · Aktualisiert 2026-10-10