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Technik

Der Weg der Sonne: wo sie auf- und untergeht und wann sie im Süden steht

Die Sonne geht nicht jeden Tag genau im Osten auf und genau im Westen unter – das stimmt nur um den 20. März und den 22./23. September. Im Sommerhalbjahr der Nordhalbkugel geht sie nördlich von Osten auf, im Winterhalbjahr südlich davon. Am Sonnenmittag, wenn der Schatten am kürzesten ist, steht sie in mittleren nördlichen Breiten genau im Süden, auf der Südhalbkugel genau im Norden. Wer diesen Weg kennt, hält eine grobe Richtung – und weiß, warum 12 Uhr auf der Uhr nicht Sonnenmittag ist.

Schwierigkeit
Grundkenntnisse
Aufwand
Lesen 15 Minuten; kürzesten Schatten finden etwa 1 Stunde um die Mittagszeit
Risikostufe
Sicherheitsrelevant
Der Weg der Sonne: wo sie auf- und untergeht und wann sie im Süden steht
Stimmungsbild, keine Anleitung. Maßgeblich sind Text und Schritte.
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Einfach erklärt

Jeden Morgen geht die Sonne auf, wandert über den Himmel und geht abends wieder unter. Bei uns geht sie ungefähr im Osten auf, steht mittags im Süden und geht ungefähr im Westen unter. Du kannst sie dir wie einen großen Bogen über dem Himmel vorstellen.

Aber der Bogen ist nicht immer gleich. Im Sommer ist er groß und hoch: Die Sonne geht schon im Nordosten auf und erst im Nordwesten unter, darum sind die Tage so lang. Im Winter ist der Bogen klein und flach, die Sonne kommt im Südosten und verschwindet schon im Südwesten. Nur im Frühling und Herbst geht sie ziemlich genau im Osten auf.

Wann die Sonne am höchsten steht, siehst du am Schatten eines Stocks: Wenn er am kürzesten ist, ist Sonnenmittag. Das ist fast nie um 12 Uhr auf der Uhr, im Sommer eher um 13 Uhr oder später. Und ganz wichtig: Du schaust dabei immer nur auf den Schatten, nie in die Sonne – das kann deinen Augen für immer schaden.

Wie es funktioniert

Die Erde dreht sich in 24 Stunden einmal um sich selbst. Deshalb scheint die Sonne über den Himmel zu wandern – im Schnitt etwa 15 Grad pro Stunde, um die Mittagszeit schneller in der Richtung, morgens und abends langsamer. Die Erdachse steht schräg, und während die Erde im Lauf des Jahres um die Sonne kreist, ist mal die Nordhalbkugel, mal die Südhalbkugel stärker zur Sonne geneigt. Das verschiebt den Bogen der Sonne.

Daraus folgt eine Regel, die überall auf der Erde gilt: Von Ende März bis Ende September geht die Sonne nördlich von Osten auf und nördlich von Westen unter, von Ende September bis Ende März südlich davon. Genau im Osten und Westen ist es nur um die Tagundnachtgleichen, um den 20. März und den 22./23. September. Wie stark die Verschiebung ist, hängt vom Breitengrad ab: In Mitteleuropa reicht sie um die Sonnenwenden bis ungefähr Nordost und Südost, weiter im Norden noch weiter, nahe dem Äquator weniger.

Am Sonnenmittag steht die Sonne am höchsten. In mittleren nördlichen Breiten, also auch in ganz Europa, steht sie dann genau im Süden, in mittleren südlichen Breiten genau im Norden. In den Tropen zwischen den Wendekreisen kann sie mittags je nach Datum im Norden, im Süden oder fast senkrecht stehen.

Sonnenmittag und Uhrzeit

Den Sonnenmittag findest du ohne Uhr: Stell einen geraden Stock senkrecht auf, markiere ab dem späten Vormittag immer wieder die Schattenspitze und such die kürzeste Marke. Die Linie vom Stock zu ihr ist die Mittagslinie und zeigt auf der Nordhalbkugel nach Norden. Genauer wird es mit der Methode der gleichen Schatten: Vormittags und nachmittags gibt es zwei gleich lange Schatten, und genau zwischen ihnen liegt die Mittagslinie.

Auf der Uhr ist Sonnenmittag fast nie 12 Uhr. Eine Zeitzone ist breit, aber alle Orte darin haben dieselbe Uhrzeit – im Westen der Zone kommt die Sonne später an als im Osten. Die Sommerzeit schiebt alles noch einmal um etwa eine Stunde nach hinten, und über das Jahr läuft die Sonne zusätzlich ein paar Minuten vor oder nach. In Deutschland liegt der Sonnenmittag im Sommer ungefähr zwischen 13 und 14 Uhr, in Spanien, das weit im Westen liegt, im Sommer erst ungefähr um 14 Uhr.

Deshalb liegt die Uhrmethode oft daneben: Sie tut so, als stünde die Sonne um 12 Uhr (bei Sommerzeit um 13 Uhr) im Süden. Vor einer Tour kannst du mit einem Sonnenrechner, etwa dem der NOAA, für deinen Ort nachschauen, wann Sonnenmittag ist und in welcher Richtung die Sonne auf- und untergeht.

Unterwegs anwenden

Die Sonne ist ein Wegweiser, der sich bewegt. Morgens steht sie grob im Osten, mittags auf der Nordhalbkugel im Süden, abends grob im Westen. Wenn du sie zum Beispiel vorne links hast, stimmt das nur eine Weile; danach musst du dir eine neue Stellung merken. Am sichersten ist es, die Richtung regelmäßig mit dem Schatten zu prüfen und dazwischen auf ein festes Ziel in der Ferne zuzugehen.

Auch für die Planung ist der Sonnenweg nützlich. Wer weiß, dass die Sonne im Sommer im Nordwesten untergeht, wählt einen Lagerplatz mit Abendsonne oder mit Schatten am Nachmittag. Und wer weiß, dass ein hoher Bergkamm im Westen liegt, rechnet mit früherer Dunkelheit.

Sicherheit und Grenzen

Schau nie direkt in die Sonne, auch nicht kurz und nicht mit Sonnenbrille, und niemals durch Fernglas, Kamera oder Handy. Die Augen können dauerhaft Schaden nehmen, ohne dass es wehtut. Wer lange Schatten beobachtet, steht oft in der Mittagssonne: Hut, Sonnencreme und Wasser gehören dazu.

Die Sonnenregeln sind grob. Bei Wolken, Dunst, im dichten Wald, in den Tropen um die Mittagszeit und im hohen Norden mit flacher Sonne helfen sie wenig. Setz dein Leben bei schlechter Sicht nicht auf eine geschätzte Richtung: Sag vor der Tour jemandem deine Route, nimm einen Kompass mit, und wenn du dich verirrt hast, bleib zuerst stehen.

Schritt für Schritt

Der Weg der Sonne: wo sie auf- und untergeht und wann sie im Süden steht

Schritt 1 von 7

Halbkugel und Jahreszeit klären

Bevor du die Sonne liest, brauchst du zwei Dinge: Auf welcher Erdhalbkugel bist du, und welcher Monat ist es? Ganz Europa liegt auf der Nordhalbkugel, außerhalb der Tropen. Auf der Südhalbkugel (zum Beispiel Australien, Südafrika, Argentinien) ist vieles umgekehrt, und in den Tropen nahe dem Äquator gelten die einfachen Regeln oft nicht.

Der Weg der Sonne: wo sie auf- und untergeht und wann sie im Süden steht – Schritt 1 von 7Halbkugel und Jahreszeit klären. Bevor du die Sonne liest, brauchst du zwei Dinge: Auf welcher Erdhalbkugel bist du, und welcher Monat ist es? Ganz Europa liegt auf der Nordhalbkugel, außerhalb der Tropen. Auf der Südhalbkugel (zum Beispiel Australien, Südafrika, Argentinien) ist vieles umgekehrt, und in den Tropen nahe dem Äquator gelten die einfachen Regeln oft nicht.
Schritt 1 von 7

Schritt 1 von 7

Halbkugel und Jahreszeit klären

Bevor du die Sonne liest, brauchst du zwei Dinge: Auf welcher Erdhalbkugel bist du, und welcher Monat ist es? Ganz Europa liegt auf der Nordhalbkugel, außerhalb der Tropen. Auf der Südhalbkugel (zum Beispiel Australien, Südafrika, Argentinien) ist vieles umgekehrt, und in den Tropen nahe dem Äquator gelten die einfachen Regeln oft nicht.

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    Halbkugel und Jahreszeit klären

    Bevor du die Sonne liest, brauchst du zwei Dinge: Auf welcher Erdhalbkugel bist du, und welcher Monat ist es? Ganz Europa liegt auf der Nordhalbkugel, außerhalb der Tropen. Auf der Südhalbkugel (zum Beispiel Australien, Südafrika, Argentinien) ist vieles umgekehrt, und in den Tropen nahe dem Äquator gelten die einfachen Regeln oft nicht.

  2. 2

    Aufgang und Untergang: nur grob Ost und West

    Die Sonne geht im Osten auf und im Westen unter – aber genau Osten und genau Westen gilt nur um die Tagundnachtgleichen, also um den 20. März und den 22./23. September. An allen anderen Tagen liegt der Aufgang mehr oder weniger daneben. Merk dir die Stelle am Horizont, wo die Sonne auf- oder untergeht, nur als „ungefähr Osten“ oder „ungefähr Westen“.

  3. 3

    Die Jahreszeit verschiebt Auf- und Untergang

    Zwischen Ende März und Ende September geht die Sonne überall auf der Erde nördlich von Osten auf und nördlich von Westen unter, im übrigen Jahr südlich davon. Am stärksten ist die Verschiebung um den 21. Juni und den 21. Dezember. In Mitteleuropa geht die Sonne Ende Juni ungefähr im Nordosten auf und im Nordwesten unter, Ende Dezember ungefähr im Südosten und Südwesten. Je weiter du vom Äquator weg bist, desto stärker die Verschiebung.

  4. 4

    Sonnenmittag finden: der kürzeste Schatten

    Stell einen geraden Stock senkrecht auf ebenen Boden. Markiere ab dem späten Vormittag regelmäßig die Spitze seines Schattens mit einem Steinchen. Der Schatten wird erst kürzer und dann wieder länger. Die kürzeste Markierung zeigt den Sonnenmittag: Die Linie vom Stock zu ihr zeigt in mittleren nördlichen Breiten genau nach Norden, auf der Südhalbkugel genau nach Süden. Die Sonne steht dann genau auf der anderen Seite.

    Nur den Schatten beobachten – nie zur Sonne hochschauen.

  5. 5

    Uhrzeit ist nicht Sonnenzeit

    Der Sonnenmittag ist fast nie um 12 Uhr. Die Sommerzeit schiebt ihn um etwa eine Stunde nach hinten, und je nachdem, wo du in deiner Zeitzone bist, kommt noch mehr dazu. In Deutschland liegt er im Sommer ungefähr zwischen 13 und knapp 14 Uhr, im Winter ungefähr zwischen 12 und 13 Uhr. Den genauen Wert für deinen Ort und dein Datum kannst du vor der Tour mit einem Sonnenrechner nachschauen.

  6. 6

    Tagsüber eine Richtung halten

    Morgens steht die Sonne grob im Osten, mittags (bei uns) im Süden, abends grob im Westen. Sie wandert also weiter, während du gehst. Wenn du sie zum Beispiel vorne links hast, stimmt das nur für kurze Zeit. Prüfe deine Richtung regelmäßig neu, am besten mit dem Schatten, und such dir in der gewünschten Richtung ein festes Ziel in der Ferne, auf das du zugehst.

  7. 7

    Grenzen ehrlich einschätzen

    In den Tropen steht die Sonne mittags fast senkrecht, der Schatten ist winzig und zeigt kaum eine Richtung. Im hohen Norden steht sie lange flach und wandert fast um den ganzen Horizont. Bei Wolken, Dunst oder im dichten Wald fehlt sie ganz. Dann vertraust du keiner Sonnenregel, sondern kombinierst mehrere Methoden – oder bleibst, wo du bist.

Die Animation ist eine schematische Zeichnung der Schritte oben und wird wie alle Inhalte noch fachlich geprüft.

Häufige Fehler

  • Sonnenaufgang immer für genau Osten halten
  • 12 Uhr auf der Uhr mit dem Sonnenmittag verwechseln
  • Die Sommerzeit vergessen
  • Die Südhalbkugel-Regel vergessen
  • Die Sonne stundenlang an derselben Stelle „halten“, obwohl sie weiterwandert
  • Kurz in die Sonne schauen, um ihre Lage zu prüfen

Kurzüberblick

Material

  • Stabile Äste / Stangen

    Ein gerader Stock, etwa armlang, für den kürzesten Schatten

    Kein frisches Holz von lebenden Bäumen schneiden, wo das verboten ist.

  • Kleine Steine oder Zweige als Markierung

    Schattenspitzen markieren

  • Analoge Armbanduhr(optional)

    Zeitpunkt des kürzesten Schattens notieren

    Als Richtungshilfe nur sehr grob – nie als Kompassersatz für genaue Navigation verwenden.

  • Sonnenhut mit Krempe(optional)

    Schutz beim Warten in der Mittagssonne

Geeignet für

  • Grobe Richtung halten, wenn die Sonne scheint
  • Andere Methoden wie Schattenstab und Uhr prüfen
  • Tour planen: wo geht die Sonne heute unter?
  • Verstehen, warum die Uhrmethode oft danebenliegt

Ungeeignet für

  • Genaue Navigation zu einem Ziel
  • Bewölkter Himmel, Nebel, dichter Wald
  • Tropen um die Mittagszeit
  • Sehr hohe Breiten mit flacher Sonne

Voraussetzungen

  • Wissen, auf welcher Erdhalbkugel du bist
  • Ungefähres Datum (Monat)
  • Sonne mit klarem Schatten
  • Niemals in die Sonne schauen

Sicherheit

  • Richtung nach der Sonne ist immer nur grob. Bei Wolken, Dunst, Nebel, im dichten Wald oder bei schlechter Sicht setzt du dein Leben nicht darauf. Eine kleine Abweichung führt über Stunden weit vom Ziel weg.
  • Wer lange in der Sonne steht und Schatten beobachtet, bekommt leicht Sonnenbrand oder einen Hitzschlag. Um die Mittagszeit ist die UV-Strahlung am stärksten, auf Schnee, Wasser und in den Bergen noch mehr. Hut, Sonnencreme, Wasser und Pausen im Schatten gehören dazu – besonders bei Kindern.
  • Sag vor jeder Tour jemandem, wohin du gehst und wann du zurück bist. Dann wird rechtzeitig nach dir gesucht – und dann ist Bleiben oft besser als Suchen nach der richtigen Richtung.

So funktioniert es

Die Erde dreht sich einmal am Tag um sich selbst, deshalb scheint die Sonne über den Himmel zu wandern – im Schnitt etwa 15 Grad pro Stunde. Weil die Erdachse schräg steht, ändert sich die Bahn der Sonne im Lauf des Jahres: Zwischen Ende März und Ende September geht sie überall auf der Erde nördlich von Osten auf und nördlich von Westen unter, zwischen Ende September und Ende März südlich davon. Wie weit sie sich verschiebt, hängt vom Breitengrad ab – nahe dem Äquator wenig, in Mitteleuropa schon bis ungefähr Nordost und Südost, nahe den Polarkreisen sehr stark. Ihren höchsten Punkt erreicht die Sonne am Sonnenmittag. Dann steht sie in mittleren nördlichen Breiten genau im Süden, in mittleren südlichen Breiten genau im Norden, und der Schatten eines senkrechten Stocks ist am kürzesten. In den Tropen kann sie mittags im Norden, im Süden oder fast senkrecht stehen.

Vorteile

  • Erklärt, warum andere Sonnenmethoden danebenliegen
  • Braucht nur einen Stock und Steine
  • Hilft schon bei der Tourenplanung
  • Gilt mit den richtigen Regeln überall auf der Erde

Nachteile

  • Nur bei Sonne
  • Kürzester Schatten braucht Zeit um die Mittagszeit
  • Auf- und Untergang nur grob
  • In den Tropen mittags kaum brauchbar

Hintergrundwissen

Fachlicher Hintergrund

Überlebenshandbücher wie FM 3-05.70 beschreiben die Schattenspitzen-Methode und als genauere Form die Methode der gleichen Schatten: Zwei gleich lange Schatten am Vormittag und am Nachmittag liegen symmetrisch zum Sonnenmittag. Wann der Sonnenmittag an deinem Ort ist und in welcher Richtung die Sonne auf- und untergeht, berechnen zum Beispiel der Sonnenrechner der NOAA und die Tabellen des U.S. Naval Observatory für jedes Datum.

Dass die Uhr nicht zur Sonne passt, hat drei Gründe: Zeitzonen sind breit und haben eine gemeinsame Uhrzeit, die Sommerzeit verschiebt alles um eine Stunde, und auch die Sonne selbst ist über das Jahr ein paar Minuten früher oder später dran. In Spanien etwa, das westlich liegt, aber die mitteleuropäische Zeit nutzt, ist der Sonnenmittag im Sommer erst ungefähr um 14 Uhr.

Varianten

Südhalbkugel
Mittags steht die Sonne im Norden, der kürzeste Schatten zeigt nach Süden. Die Sonne wandert von Osten über Norden nach Westen, also aus deiner Sicht gegen den Uhrzeigersinn. Die Regel „Ende März bis Ende September nördlich von Osten“ gilt dort genauso – das ist dann aber der Winter.
Tropen
Zwischen den Wendekreisen steht die Sonne an einem oder zwei Tagen im Jahr mittags genau senkrecht. Je nach Datum steht sie mittags im Norden oder im Süden. Auf- und Untergang zeigen dort brauchbar grob Ost und West, weil sich die Richtung über das Jahr weniger verschiebt als bei uns; mittags taugt die Sonne dort nicht als Richtungszeiger.
Genauer: Methode der gleichen Schatten
Markiere am Vormittag die Schattenspitze und zieh mit einer Schnur um den Stock einen Kreis genau durch diese Marke. Am Nachmittag wartest du, bis die Schattenspitze den Kreis wieder berührt, und markierst auch diesen Punkt. Die Linie zwischen beiden Marken zeigt West–Ost, die Mitte zwischen ihnen zum Stock die Mittagslinie Nord–Süd. Das braucht mehrere Stunden.

Häufige Fehler

  • Sonnenaufgang immer für genau Osten halten
  • 12 Uhr auf der Uhr mit dem Sonnenmittag verwechseln
  • Die Sommerzeit vergessen
  • Die Südhalbkugel-Regel vergessen
  • Die Sonne stundenlang an derselben Stelle „halten“, obwohl sie weiterwandert
  • Kurz in die Sonne schauen, um ihre Lage zu prüfen

Grenzen und Risiken

  • Keine Genauigkeitsangabe – hängt von Datum, Ort und Geduld ab
  • Auf- und Untergang nur als grobe Richtung
  • Tropen und hohe Breiten mit eigenen Regeln
  • Ersetzt keine Karte und keinen Kompass
Quellen (6)
  1. Headquarters, Department of the Army (USA) (2002): FM 3-05.70 Survival · Schattenspitzen-Methode und Methode der gleichen Schatten
  2. Headquarters, Department of the Army (USA) (2001): FM 3-25.26 Map Reading and Land Navigation · Behelfsmäßige Richtungsbestimmung mit der Sonne
  3. NOAA Global Monitoring Laboratory (Global Radiation and Aerosols): NOAA Solar Calculator – sunrise, sunset, solar noon, azimuth and elevation for any place and date · Sonnenmittag, Auf- und Untergangsrichtung (Azimut) für Ort und Datum; Einfluss von Zeitzone und Sommerzeit
  4. U.S. Naval Observatory: Astronomical Applications Department – sun and moon data, phases of the moon · Sonnenauf- und -untergangszeiten sowie Sonnenhöhe und -richtung
  5. NASA Science: Eclipse Safety – never look directly at the sun without proper eye protection · Nie direkt in die Sonne schauen
  6. World Health Organization (with WMO, UNEP and ICNIRP) (2002): Global Solar UV Index: A Practical Guide · UV-Strahlung um die Mittagszeit, auf Schnee, Wasser und in der Höhe am stärksten

Rev. 1 · Aktualisiert 2026-10-10