Im Gebirge: Wetterumschwung erkennen und rechtzeitig umkehren
- Bergwetter prüfen – Am Vorabend und am Morgen einen Bergwetterbericht lesen: Gewitterneigung, Wind, Nullgradgrenze, Sicht.
- Umkehrzeit festlegen – Vor dem Start eine feste Uhrzeit vereinbaren, zu der umgekehrt wird, egal wie nah das Ziel ist.
- Unterwegs beobachten – Regelmäßig den Himmel beobachten: rasch wachsende Quellwolken, auffrischender Wind, Temperatursturz, aufziehender Nebel sind Warnzeichen.
- Entscheiden statt hoffen – Bei Warnzeichen, Erschöpfung in der Gruppe oder Zeitverzug umkehren oder den geplanten Ausweichweg nehmen.
- Sicher absteigen – Beim Abstieg nicht hetzen; die meisten Stürze passieren bei Müdigkeit.
- Hilfe rufen – Bei Verletzung, Orientierungsverlust oder Unterkühlung die örtliche Notrufnummer wählen (in der EU 112) bzw. das alpine Notsignal nutzen…
Gefahr: Bei Gewitter sind Grate, Gipfel, Einzelbäume und Drahtseile besonders gefährlich. Schon bei ersten Anzeichen (hoch aufquellende Wolken, Donner) exponierte Stellen verlassen und absteigen.